Das bin ich (2)

Du möchtest mich ein bisschen besser kennenlernen? Okay! Ich gehe auf vielen anderen Blogs ja auch oft zuerst auf die Seite „Über mich“.

Hier erzähle ich nach und nach ein wenig von mir. Die Reihenfolge ist zufällig und unwillkürlich, der Inhalt offen und ehrlich. Dies ist Teil 2 einer Reihe, die ich regelmäßig fortsetzen werde.

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Ich bin ziemlich ordentlich.

In meinem ersten Job nach dem Studium hatte ich eine Chefin, von der ich fachlich viel gelernt habe. Sie war allerdings ziemlich chaotisch. „Suchen mit System“ nannte sie es, wenn sie einen ihrer zahlreichen unsortierten Stapel durchwühlte. Und eines Tages sagte sie zu mir: „Was die Ordnung angeht, da können Sie mir noch was beibringen.“

Meine Ablage ist ziemlich akribisch – zuhause und im Büro. Die Ordner sind gut beschriftet, alles ist alphabetisch oder chronologisch sortiert. Je nachdem, was mehr Sinn macht. Mindestens einmal in der Woche hefte ich Unterlagen ab. Für viele ist Ablage machen ja ein Horror. Nicht für mich, ich mache das gern.

Das klingt jetzt wahrscheinlich total spießig. Dahinter steckt aber vor allem eine Tatsache: Ich hasse es zu suchen! Da hilft Ordnung nun mal…

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Ich esse gern und genieße es.

Eine ehemalige Kollegin hat mir mal dieses kleine Tablett geschenkt. Es fasst mein Interesse sehr gut zusammen: Ich esse und genieße gern. Ein Vielfraß bin ich nicht und ich esse auch nicht wahllos. Aber für ein gutes Essen bin ich immer zu haben. Für ein sehr gutes Essen bin ich auch bereit, etwas mehr zu bezahlen. Das ist für mich auch ein Stück Lebensqualität.

Klar mag ich Süßes, aber das Herzhafte bevorzuge ich. Eine Naschkatze im klassischen Sinn bin ich nicht. Schokolade kann bei mir schlecht werden. Wenn ich mich für Vor- oder Nachspeise entscheiden muss, dann wird es meistens die Vorspeise. Am liebsten aber natürlich beides!

Leider habe ich nicht die angebliche Veranlagung vieler Models – „das Schlanksein liegt in meinen Genen“ -, so dass ich schon sehr gut aufpassen muss, was und wann ich esse. Zum Glück bin ich nicht übergewichtig, und das soll auch so bleiben. Für ein gutes Essen lege ich dann eben eine Extraschicht im Fitnesstudio ein.

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Ich wollte immer ein Buch schreiben.

Bis zum Mutterschutz habe ich ziemlich viel und quasi ohne Pause gearbeitet (Wochenenden und Urlaube natürlich ausgenommen). Ich hatte deshalb ernsthaft die Befürchtung, dass mir in den sechs Wochen bis zur Geburt und in der Babypause langweilig werden könnte. Auf die Frage „Was machen Sie denn jetzt zuhause?“ habe ich dann meistens mit „Ich schreibe ein Buch“ geantwortet. Ein Roman sollte es werden, die Idee für eine Story hatte ich auch schon.

Aber dann gefiel mir das süße Nichtstun! Die Tage gingen schneller um als vermutet. Und so ganz ohne Verpflichtungen war ich in dieser Zeit ja nun auch nicht: Schwangerschaftsgymnastik, Vorsorgeuntersuchungen, Babysachen sortieren. Und viel schlafen! Ich habe das so genossen. Mit dem dicken Bauch hat alles auch viel länger gedauert, weil ich einfach nicht mehr so dynamisch war. Und mit Baby? War ans Schreiben ja mal so was von gar nicht zu denken. Egal! Aus dem Buch ist nix geworden. Dafür habe ich jetzt den Blog.

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Ich mag pink in allen Nuancen.

Jeder hat eine Lieblingsfarbe. Meine ist pink. Ein kräftiges pink wie auch der Schriftzug von Pott & Beyond, aber auch die verschiedenen Nuancen von pink – also heller und dunkler. Je nach Jahreszeit und Stimmung.

Wahrscheinlich ist es kein Zufall, dass ich pink mag. Vor vielen Jahren war ich mal bei einer Farbberatung. Ich bin der „Sommer“, und pink ist eine der vorteilhaftesten Farben für Sommer-Typen. Tatsächlich: Oft sagen mir Leute „Das steht dir aber gut!“, wenn ich etwas Pinkes trage.

Das ist aber wirklich nicht der einzige Grund für meine Lieblingsfarbe. Ich finde pink einfach schön. Allerdings vor allem als Akzentfarbe: Schals und Accessoires, T-Shirts und Bikinis, Blumen und Deko, Rouge und Lipgloss… Pinke Möbel, ein pinkes Auto oder gar pinke Möbel könnte ich mir nicht vorstellen. So weit geht die Farbliebe dann doch nicht.

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Ich habe das Trinken trainiert.

Eines gleich vorweg: Es geht nicht um Alkohol! Vielmehr darum, regelmäßig zu trinken. Ich habe nämlich früher viel zu wenig getrunken. Das war schlecht. Oft hatte ich nachmittags im Büro, wenn ich in den Feierabend starten wollte, noch das volle Glas vom Morgen stehen. Eine ganz schlechte Trinkbilanz!

Meine ehemalige „Gegenüber-Kollegin“ hat das Trinken mit mir trainiert. Immer wenn ich längere Zeit nichts getrunken hatte, befahl sie: „Anja, trinken!“ Und dann haben wir gleichzeitig ein Glas Wasser getrunken. Das hat geholfen: Mein Wohlbefinden hat sich verbessert und ich habe endlich auch ein Durstgefühl entwickelt.

Inzwischen ist es so, dass ich zum Beispiel im Restaurant gleich eine große Flasche Wasser bestelle. Eine kleine PET-Flasche habe ich oft in meiner Tasche für unterwegs dabei. Auch im Auto ist immer eine Flasche Wasser. Im Büro mache ich mir morgens als erstes zwei große Tassen Tee. Der schmeckt mir auch kalt. Bis zum Feierabend müssen mindestens beide Tassen leer sein. Zwischendurch trinke ich meistens noch einen Kaffee und ein oder zwei Gläser Wasser. Was soll ich sagen: Es klappt, das Trinken, und mir geht es viel besser dabei!

 

Die anderen Teile dieser Reihe findest du …hier.

 

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