Das bin ich (9)

Es ist Zeit für etwas Neues! Dachte ich so. Naja, eigentlich hat sich eher ergeben. Das soll den Effekt der Veränderung nicht schmälern, denn Stillstand ist Rückschritt. Zwischendurch muss sich einfach mal was ändern, sonst ist es (mir) langweilig. Aufm Blog hat es schon länger kein „Das bin ich“ mehr gegeben, meine Ich-stelle-mich-ein-bisschen-vor-Rubrik. Das ändert sich hier und heute: Diesmal geht es um ein paar Veränderungen bei mir in 2017.

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Dunkel geworden

Es ist die wohl offensichtlichste Veränderung: Meine blonden Strähnen sind weg. Nach fast 20 Jahren hatte ich gerätselt, wie ich wohl in Natura aussehe. Zeitgleich und unabgesprochen stellte auch meine Tochter die „Streifen“ infrage. Also ließ ich meine Haare einmalig so färben, wie es der Ansatz vorgab. Im Salon: großes, ungläubiges Staunen. Das Ergebnis überraschte: Wie dunkel meine Haare im Laufe der Jahre geworden waren! Als Mädchen war ich doch hellblond?! Nun denn, jetzt bin ich eben brünett.

Schneller als gedacht habe ich mich daran gewöhnt. Weil ich das ja vorher nicht wissen konnte, hatte ich den Farbenwechsel bewusst terminiert: auf den Beginn meines Sommerurlaubs. Wenn es mir überhaupt nicht gefallen hätte, hätte ich vor der Rückkehr in den Alltag die gewohnte Optik wiederherstellen können. Einen Rückzieher, der jederzeit möglich wäre, wird es aber wohl vorerst nicht geben.

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Mut zur Brille

Dass ich eine Sehhilfe brauche, habe ich hier schon erzählt. Meistens trage ich Kontaktlinsen – einfach weil ich damit am besten sehen kann. Immer häufiger setze ich jetzt allerdings auch die Brille auf. Weil das letzte Gestell schon kaputt war, brauchte ich ein neues. Eines zu finden war keine leichte Aufgabe, denn ich habe wohl offenbar leider kein Brillengesicht. Danke, liebe Augenoptikerin, für die Geduld!

Nach viel Hin und Her ist es schließlich ein Modell geworden, das für meine Verhältnisse schon ziemlich ausgefallen ist. Sehr markant, sehr dunkel (passend zu den neuen Haaren). Ein „Statement“, würde man vielleicht auch sagen. Hauptsache, ich verliere nicht den Durchblick!

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Mehr Eiweiß

Vor ungefähr einem Jahr habe ich angefangen, meine Ernährung ein bisschen umzustellen. Dafür habe ich mir zunächst bei meiner Hausärztin das Okay geholt und mich beraten lassen. Ich wollte nämlich ein paar Pfunde loswerden und brauchte eine qualifizierte Anleitung. Jetzt weiß ich: Mit mehr Protein geht es leichter.

Die proteinreiche Ernährung liegt aktuell voll im Trend, das merke ich an den diversen Produktangeboten in den Geschäften. Tatsächlich hat es auch funktioniert, aber leider bzw. logischerweise nur, wenn ich mich konsequent an den Ernährungsplan halte. Mit Disziplin und viel Bewegung hatte ich innerhalb einiger Wochen tatsächlich etwas abgenommen.

Das Problem: Das großartige Essen im Sommerurlaub in Dubai hat mich arg zurückgeworfen. Wenn das Köstlichste aus aller Welt aufm Büffet vor mir aufgebaut ist, kann ich einfach nicht nur zu Eierspeisen und Milchprodukten greifen – so diszipliniert bin ich dann leider doch nicht.

Nun will ich mich aber wieder am Riemen reißen und mich bewusster und eiweißhaltiger ernähren. Wie es theoretisch geht, weiß ich ja jetzt. Bis zur nächsten Bikini-Saison kann ich hoffentlich wieder an meine Erfolge anknüpfen.

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Asienflair im Garten

Wir haben ein bisschen Grün hinterm Haus, aber zum Glück ist unser Garten ziemlich klein. Ich bin nämlich weder eine passionierte Gärtnerin, noch verbringen wir hier übermäßig viel Zeit – dafür sind wir einfach zu viel unterwegs… Trotzdem möchte ich es gern schön haben, und da war noch „Luft nach oben“, wie man so sagt. Aber wie sollte sich unser bescheidenes Großstadtgrün verändern? Wir brauchten ein Thema, und das war schnell gefunden: Asien.

Dieses Jahr kurz vor dem Frühlingsanfang ging es mit tatkräftiger Unterstützung von Lettuceplant los: Wir legten einen Teich mit Wasserfall an, entfernten die kaputten Buchse (blöder Buchsbaumzünsler!), pflanzten Bambus, verlegten Vlies, verteilten Tonnen von Kies in den Beeten und platzierten mittendrin einen Buddha. Zur Belohnung haben wir uns dann noch ein kleines Gartensofa spendiert, auf dem wir in diesem Sommer wirklich schon viele gemütliche Stunden verbracht (und verschlafen) haben.

Die ganze Aktion war aufwändiger und teurer als zunächst gedacht und geplant, hat sich aber gelohnt. Der Buddha ist nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein Ruhepol. Des Plätschern ist herrlich entspannend, und letztendlich ist der Pflegeaufwand sogar geringer als vorher. Ich freue mich schon auf die Gartensaison 2018!

 

Hier sind die anderen Teile dieser Reihe:

Das bin ich (1)
Das bin ich (2)
Das bin ich (3)
Das bin ich (4)
Das bin ich (5)
Das bin ich (6)
Das bin ich (7)
Das bin ich (8)

 

Demnächst erscheint hier schon die Nr. 10 von „Das bin ich“. Dann mit ein paar Fun Facts. Gibt es etwas, das dich besonders interessiert?

 

 

 

 

 

 

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