Dubai: Geht auch im Sommer!

Schon Sommerurlaub gebucht? Und, wohin geht die Reise? – Wer wie wir in den Schulferien urlaubt, muss sich mit einer eher ungünstigen Reisezeit arrangieren: Viele Ziele sind in der Hauptsaison sehr teuer oder überlaufen. Schlimmstenfalls sogar beides. An vielen Orten ist es im Hochsommer außerdem ziemlich heiß. Das gilt natürlich auch für Dubai, auf das in diesem Jahr – schon wieder! – unsere Wahl gefallen ist.

Es ist inzwischen das dritte Mal, dass wir in den Sommerferien an den Arabischen Golf reisen. Wir wissen also, was auf uns zukommt. Uns ist bewusst, dass es wieder sehr heiß werden wird. Aber wir wissen auch, wie wir mit den klimatischen Bedingungen vor Ort klar kommen können. Hier beschreibe ich, warum man um Dubai & Co. auch im Hochsommer keinen Bogen machen muss und warum es sich lohnt, gerade zu dieser Zeit herzukommen.

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Zugegeben: Der Sommer in den VAE ist für unser Temperaturempfinden schon echt heftig. Im Juli klettert das Thermometer deutlich über 40°C. Wenn man aus den klimatisierten Räumen nach draußen geht, läuft man erstmal gegen eine Hitzewand. Das Meer hat eine Wassertemperatur von 34°C, das habe ich selbst nachgemessen – nur Badewannen sind wärmer! Die Pools dagegen sind auf angenehme 29°C bis 30°C heruntergekühlt.

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Meine eindeutige Empfehlung ist: Wer viel Sightseeing machen möchte und/oder nur gemäßigtere Temperaturen verträgt, der sollte besser in der Zeit von Oktober bis April in die VAE reisen. Dann ist es auch schön warm, aber nicht so heiß. Abends kann es allerdings regelrecht kühl werden. Wärmere Kleidung und eine Jacke gehören dann auf jeden Fall ins Reisegepäck.

Wir freuen uns trotz der Hitze auf unseren dritten Sommertrip in die arabische Wüste. Wenn man sich ein bisschen darauf einstellt, gibt es entgegen aller Ratschläge in Reiseführern sogar gute Gründe, finde ich. Darum sind die Emirate aus meiner Sicht durchaus ein Reiseziel für unsere Sommermonate:

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Top-Hotels zum Schnäppchenpreis
Weil der Sommer die für die VAE eigentlich ungünstigste Reisezeit ist (wegen der Hitze), sind die Hotelpreise wesentlich niedriger. So wird der Urlaub im Luxushotel deutlich erschwinglicher. Wir machen in diesem Jahr übrigens auch wieder Hotelhopping und besuchen drei Resorts, die wir noch nicht kennen.

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Schwimmen bis zum Schrumpeln
Wem es zu heiß wird, der geht eben schwimmen. Nun ja, das Meer ist mit über 30°C keine wirkliche Erfrischung, die heruntergekühlten Pools dagegen schon. Im Wasser lässt es sich hervorragend aushalten – und das stundenlang! Wir sind meistens so lang im Wasser, bis die Haut anfängt zu schrumpeln. Die meisten Pools bieten irgendwo auch Schatten – durch das Hotelgebäude selbst, ein Sonnensegel oder Palmen. Wenn man sich dann auch noch an der Swimup-Bar mit einem kühlen Getränk erfrischen kann, sollte die Hitze kein Problem sein. Aber nie einen guten Sonnenschutz vergessen (für uns LSF 50)! Wir tragen bis auf wenige Ausnahmen immer ein UV-Shirt und eine Kopfbedeckung. Das ist zwar vielleicht nicht besonders schick – verbrannte Haut oder ein Sonnenstich sind es aber noch weniger.

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Zahlreiche Alternativen für die heißesten Stunden
Dubai bietet etliche Möglichkeiten, sich in den heißesten Stunden anderweitig zu vergnügen – wer mag, kann sogar Schlittschuh laufen oder Ski fahren! Wir sind zum Beispiel häufiger am Nachmittag in Malls unterwegs gewesen und waren dann vormittags und abends schwimmen. Zwischendurch ist es aber auch einfach mal schön, für eine Weile im komfortablen Zimmer zu entspannen. Viele Hotels haben einen (natürlich klimatisierten) Fitness- und Wellnessbereich, den man dann besuchen kann, wenn es draußen vielleicht zu heiß ist. Ich setze mich auch immer wieder gern einfach nur zum Gucken in die Lobby: Da ist immer was los.

Das sind doch Argumente, oder?! Und mal ehrlich: Am Mittelmeer sind die Temperaturen im Hochsommer doch ähnlich. Die Alternativen zum Aufenthalt im Freien sind in Dubai allerdings interessanter und das Preis-Leistungs-Verhältnis wesentlich besser als in Europa. Echt!

 

 

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