Dubai: Wohnen im Wahrzeichen

Wegen ihrer außergewöhnlichen Architektur gehören die Emirates Towers neben dem Burj al Arab und dem Burj Khalifa zu den Wahrzeichen Dubais. Die beiden über 300 Meter hohen Zwillings-Wolkenkratzer – einer für Büros, der andere ein Hotel – liegen direkt an der Sheikh Zayed Road in Downtown. Wir sind so oft daran vorbei gefahren und haben sie bestaunt. Erst beim dritten Dubai-Besuch (2014) waren wir hier Hotelgäste.

IMG_0306   DSC03591   DSC03434

Mit dem Emirates-Nachmittagsflug waren wir direkt von Düsseldorf nach Dubai geflogen und kamen kurz nach Mitternacht Ortszeit im Hotel an. Wir hatten (wie fast immer) die günstigste Zimmerkategorie gebucht, wurden aber auf einen Raum in einer der oberen Etagen upgegradet – genauer gesagt im 37. Stock! Als wir unser Zimmer betraten, öffneten sich automatisch die Vorhänge an der bodentiefen Fensterfront und die erleuchtete Stadt lag uns zu Füßen. Ein absoluter Wow-Moment!

IMG_0305   IMG_0307

Wir haben in diesem Hotel sehr viel Zeit sitzend am Fenster verbracht. Der Blick war einfach großartig: Unter uns die Lebensader Dubais, die in beiden Richtungen sechsspurige Sheikh Zayed Road, auf der 24 Stunden am Tag Betrieb ist. Parallel dazu die vollautomatische, fahrerlose Metro. Am Horizont der Flughafen DXB, wo wir die startenden und landenden Flugzeuge beobachten konnten. Um uns herum weitere Wolkenkratzer, die im Dunkeln üppig beleuchtet sind – eine Augenweide.

IMG_0299   IMG_0298

Beide Türme haben einen dreieckigen Grundriss, wobei nur je zwei Seiten des Dreiecks massiv sind; die dritte Seite besteht größtenteils lediglich aus einer Glasverkleidung. Dadurch entstehen innen lichtdurchflutete Atrien, die sich fast über die gesamte Gebäudehöhe erstrecken. In den Atrien verkehren gläserne Aufzüge, deren Fahrgeschwindigkeit angeblich nach der Eröffnung verringert wurde, da sich mitfahrende Personen angesichts der Geschwindigkeit in luftiger Höhe häufig übergeben haben sollen. Wir fanden die Panoramafahrten mit dem Aufzug toll. Und ich kann sagen, dass wir die 37 Stockwerke trotz Tempodrosselung in sehr kurzer Zeit zurückgelegt haben!

DSC03428   DSC03426

Das Hotel liegt in Downtown und hat deshalb keinen Garten und einen vergleichsweise kleinen Pool. Er hatte aber eines der schönsten Fliesendesigns, das ich je gesehen habe: Mit Muscheln und Fischen, unterschiedlichen Blau- und Grüntönen war es ein kleines Kunstwerk. Unsere Nixe hat mehr davon gesehen, weil sie permanent tauchte. Aber auch über der Wasseroberfläche ließ sich erahnen, wie schön es unter Wasser aussehen muss.

DSC03421   DSC03432

Die Gäste waren überwiegend Geschäftsleute oder Stopover-Touristen, so dass wir den Pool meistens für uns allein hatten. Bevor wir in unser zweites Hotel am Strand wechselten – Stichwort: Hotelhopping -, nutzten wir auch das Angebot des Hotels, die Einrichtungen des Schwesterhauses, dem Jumeirah Beach Hotel, mitzunutzen. Außerdem hatten wir freien Eintritt in den Wild Wadi Waterpark, den wir einmal besuchten.

DSC03413   DSC03345

Einige Male fuhren wir dann also mit dem unentgeltlichen Shuttlebus zu dem Strandhotel, der bekanntesten „Welle“ Dubais, das in unmittelbarer Nähe zum Burj al Arab liegt. Hier war der Pool größer, wir konnten an den Strand gehen, im Meer baden und hatten einen der wohl besten Blicke auf das Wahrzeichen der Emirate.

DSC03461   DSC03407   DSC03399

Dieser Service hat sich inzwischen etwas geändert: Gäste haben kostenfreien und unbegrenzten Zugang des zur Jumeirah Gruppe gehörenden privaten „Zero Gravity“ Beach Clubs mit Swimmingpool und weiterhin freien Eintritt in den Wild Wadi Wasserpark. Es ist damit nach wie vor eine sehr gute und günstigere Alternative zu den Strandhotels.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *