Duisburg: Aloha vom Masurensee

In dieser Woche ist Sommeranfang und Sommersonnenwende. Das heißt: Ab dem 21. Juni werden die Tage schon wieder kürzer. Schade. Wie gut, dass wir rechtzeitig einen richtig tollen Ort für heiße Sommerstunden gefunden haben: die SUP-Station an der Sechs-Seen-Platte in Duisburg. Dort haben wir kürzlich zum ersten Mal Stand-up-Paddling ausprobiert. Hier ist mein Erlebnisbericht vom Einsteigerkurs:

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Das „Aloha Stand-up-Paddling“ liegt etwas versteckt am Masurensee, einem Teil der schönen Sechs-Seen-Platte im Duisburger Süden. Wir sind letztes Jahr im Herbst zufällig daran vorbei spaziert und durch die bunten Boards und den farbenfrohen Zaun darauf aufmerksam geworden. Ich wusste sofort: Das will ich mal ausprobieren!

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Hinter dem Zaun befindet sich eine kleine hawaiianische Oase. Meine Sandalen habe ich gleich hinter dem Eingang ausgezogen, denn überall liegt feiner Sand. Inhaber Roger und seine Frau haben mit viel Unterstützung vor zwei Jahren die dichten Brombeersträuche entfernt und ein farbenfrohes Idyll geschaffen. Hawaii-Feeling im Pott!

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Es gibt einen kleinen Strand mit gemütlichen Bänken, Sitzsäcken, Barhockern, Hängematte und Steg. Vor und nach dem Paddeln kann man hier bei einem kühlen Getränk den direkten Seeblick genießen.

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Bevor wir aufs Wasser durften, erfuhren wir, welche Materialunterschiede es bei den Boards und Paddeln gibt. Die gute Qualität des Materials hier an der Station erklärt wahrscheinlich auch den Preis: Stand-up-Paddling ist kein günstiges Vergnügen für jeden Tag, finde ich. Die Gebühren sind letztendlich aber auch wegen der privaten Atmosphäre gerechtfertigt.

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Dann ging’s los! Jeder bekam ein zur Körpergröße und zum Gewicht passendes Board und stellte sein Paddel individuell ein. Wir fingen kniend an und paddelten bis zur ersten Boje. Es war etwas wackelig, aber nicht so sehr, wie ich erwartet hatte. Wer mochte, durfte sich jetzt hinstellen – und alle standen auf! Unsere Gruppe – vier Frauen, drei Mädchen und (m)ein Mann – kam gut voran.

Es machte großen Spaß, auf dem ruhigen Wasser am Ufer entlang zu gleiten. Wir hatten an diesem Sonntagnachmittag hochsommerliche Temperaturen, aber die Sonne knallte nicht. Vom Paddeln und der permanenten Körperspannung wurde uns so warm, dass wir vom Brett freiwillig in den etwa 20 Grad kühlen See glitten. Wie gut das tat!

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Nach einer wirklich großen Runde über den See mit mehreren freiwilligen Schwimmunterbrechungen kehrten wir zurück. Schade, wir wären gern noch weitergepaddelt. Wenn das Wetter mitspielt und uns noch ein paar laue Sommerabende schenkt, kommen wir wieder. Ganz bestimmt!

2 Kommentare


    1. // Antworten

      Hallo Astrid,
      ja, das wünsche ich mir auch.
      Es ist so ein schöner Fleck!
      LG Anja

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