Duisburg: Aloha und SUP am See

Unsere Sommer werden gefühlt immer heißer und extremer. Im Garten ist es bei über 30°C kaum auszuhalten, die Freibäder sind dann überfüllt – also wohin? Eine wahre Oase ist die SUP-Station an der Sechs-Seen-Platte in Duisburg. Ich finde: Stand Up Paddling macht Spaß, ist sehr erfrischend und entspannend noch dazu. Hier ist mein Erlebnisbericht vom Einsteigerkurs:

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Das “Aloha Stand Up Paddling” liegt etwas versteckt am Masurensee, einem Teil der schönen Sechs-Seen-Platte im Duisburger Süden. Wir waren irgendwann mal im Herbst zufällig daran vorbei spaziert und durch die bunten Boards und den farbenfrohen Zaun darauf aufmerksam geworden. Ich wusste sofort: Stand Up Paddling will ich unbedingt mal ausprobieren. Monate später war es dann soweit: Ich hatte uns für einen Einsteigerkurs angemeldet.

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Hinter dem Zaun befindet sich eine kleine hawaiianische Oase. Meine Sandalen habe ich gleich hinter dem Eingang ausgezogen, denn überall liegt feiner Sand. Inhaber Roger und seine Frau Heike haben mit viel Unterstützung vor ein paar Jahren die dichten Brombeersträuche entfernt und ein farbenfrohes Idyll geschaffen. Hawaii-Feeling im Pott!

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Es gibt einen kleinen Strand mit gemütlichen Bänken, Sitzsäcken, Barhockern, Hängematte und Steg. Vor und nach dem Paddeln kann man hier bei einem kühlen Getränk den direkten Seeblick genießen. Die Atmosphäre ist sehr herzlich und familiär. Alle sind von Anfang an per Du.

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Bevor wir aufs Wasser durften, erfuhren wir, welche Materialunterschiede es bei den Boards und Paddeln gibt. Die gute Qualität des Materials hier an der Station erklärt wahrscheinlich auch den Preis: Stand-up-Paddling ist kein günstiges Vergnügen für jeden Tag, finde ich. Der Einsteigerkurs kostet 35 Euro pro Person, die Boardmiete pro Stunde 15 Euro. Die Gebühren sind letztendlich aber auch wegen der schönen, abgeschiedenen Location gerechtfertigt.

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Dann ging’s los! Jeder bekam ein zur Körpergröße und zum Gewicht passendes Board und stellte sein Paddel individuell ein. Wir fingen kniend an und paddelten bis zur ersten Boje. Es war etwas wackelig, aber nicht so sehr, wie ich erwartet hatte. Wer mochte, durfte sich jetzt hinstellen – und alle standen auf! Unsere Gruppe – vier Frauen, drei Mädchen und (m)ein Mann – kam gut voran.

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Es machte großen Spaß, auf dem ruhigen Wasser am Ufer entlang zu gleiten. Wir hatten an diesem Sonntagnachmittag hochsommerliche Temperaturen, aber die Sonne knallte nicht. Vom Paddeln und der permanenten Körperspannung wurde uns so warm, dass wir vom Brett freiwillig in den etwa 20 Grad kühlen See glitten. Wie gut das tat! Nach einer wirklich großen Runde über den See mit mehreren freiwilligen Schwimmunterbrechungen kehrten wir zurück.

Es hat länger als geplant und gewünscht gedauert, bis wir wieder zum SUP an der Sechs-Seen-Platte waren. Das werden wir 2019 definitiv ändern. Der Hochsommer hat ja schließlich gerade erst angefangen.

 

2 Kommentare


    1. // Antworten

      Hallo Astrid,
      ja, das wünsche ich mir auch.
      Es ist so ein schöner Fleck!
      LG Anja

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