Ruhrgebiet: 6 Halden in 12 Monaten

Für das Jahr 2017 hatte ich mir vorgenommen, möglichst viele Halden im Ruhrgebiet zu besuchen. Meine Bilanz: Auf immerhin sechs Pott-Berge habe ich es geschafft. Damit bin ich zufrieden. Auch mit dem, was ich bei den Besuchen erlebt und gesehen habe. In diesem Blogbeitrag ziehe ich ein erstes Halden-Fazit und erzähle, welches der aus meiner Sicht schönste, anstrengendste und ungewöhnlichste Revier-Hügel ist.

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Die schönste Aussicht …

… bietet meiner Meinung nach die Skulptur „Geleucht“ auf der Halde Rheinpreußen in Moers. Zu Füßen liegen der Rhein, das Hüttenwerk von thyssenkrupp steel, der Baerler Busch und anderes mehr. Kein anderer Ausblick hat mir besser gefallen.

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Der schnellste Aufstieg …

… gelingt auf die Halde „Rheinelbe“ in Gelsenkirchen. In einer Stunde kann man es nach oben schaffen, das 360-Grad-Panorama genießen und dann wieder herab laufen. Das gibt von mir die volle Punktzahl für die Erreichbarkeit.

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Der anstrengendste Aufstieg …

… war eindeutig der zur Halde Hoheward in Herten. Wir hatten nur die Stelle gefunden, an der die Treppe nach oben führt. Entfernungsmäßig ist es wahrscheinlich der kürzeste Weg, aber er hat es in sich. Nun kommt dazu, dass es an unserem Besuchstag schwül-warm war, das hat den Aufstieg noch ein bisschen schweißtreibender gemacht.

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Das schönste Plateau …

… ist in Bottrop am markanten Tetraeder. Sehr karg, ganz eben und echt toll angelegt mit einem Rundweg und vielen Sitzgelegenheiten.

Halde Haniel

Das ungewöhnlichste Ensemble …

… befindet sich auf der Halde Haniel in Oberhausen bzw. Bottrop. Mit der Bergarena und den Totems hat der Pott-Gipfel gleich zwei außergewöhnliche Hingucker. Ein bemerkenswerter Ort.

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Die schönste Haldenskulptur …

… steht bei uns in Duisburg! Das sage ich nicht nur aus Lokalpatriotismus, sondern weil es eben so ist. Ich glaube, da werden mir viele zustimmen. Unsere Landmarke „Tiger & Turtle“ ist ein absoluter Hingucker zu jeder Tages- und Jahreszeit. Längst ist sie eines von Duisburgs Wahrzeichen, vielleicht sogar des Ruhrgebietes. Ich freue mich, dass Tiger & Turtle ganz in meiner Nähe liegt und ich regelmäßig vorbeifahre.

 

Im nächsten Jahr möchte ich das Haldengucken fortsetzen. Über meine Gipfelerlebnisse 2018 werde ich natürlich auch wieder berichten. Hast du Vorschläge oder Tipps?

 

 

 

 

 

2 Kommentare


  1. // Antworten

    Yeah, alle wichtigen Halden sind dabei, kaum noch Wünsche übrig, es sei denn man fährt ganz weit in den Osten (Halde Großes Holz, war ich auch noch nie) oder ganz weit in den Westen (Halde Norddeutschland, mein nächster Tipp). Die höchste (Haniel) und die breiteste (Hoheward) waren schon mal dabei. Die lange Treppe war damals auch mein erster Startpunkt. Alternative die Drachenbrücke an der Cranger Str., Recklinghausen. In der Mitte zw. OB/BOT und RE schließlich noch die Halde Schurenbach (E) oder Rungenberg (GE), bei beiden war ich auch schon länger nicht mehr. Und dann gibt’s noch ein paar kleinere nicht so spektakuläre. Und dann fängt man wieder von vorne an :-).

    LG Michael


    1. // Antworten

      Also die Halde Norddeutschland steht definitiv auf meiner Liste. Verwirrender Name, oder?!
      LG Anja

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