Hamburg: Weltkulturerbe Speicherstadt

Es ist noch gar nicht so lange her – 2015 war es -, dass die Hamburger Speicherstadt in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Entsprechend stolz sind die Hanseaten noch immer. Auf die Frage, was wir uns in der Stadt anschauen sollen, kam als erstes „Die Speicherstadt, unser Weltkulturerbe!“ Also sahen wir uns das von Kanälen durchzogene Viertel zwischen Innenstadt und Hafen-City an.

Hamburg Speicherstadt   Hamburg Speicherstadt

Die Speicherstadt war früher das modernste Logistikzentrum und ist noch immer das größte zusammenhängende, einheitlich geprägte Speicherensemble der Welt.

Hamburg Speicherstadt   Hamburg Speicherstadt

Bis heute ist die Speicherstadt nahezu unverändert erhalten. Sie wurde auf Eichenpfählen in drei Bauabschnitten auf einer Inselgruppe in der Elbe errichtet und besteht aus 15 großen Lagerhäusern mit rotem Backstein in neogotischer Architektur.

Hamburg Speicherstadt   Hamburg Wasserschloss

Eines der meistfotografierten Gebäude in der Speicherstadt ist das „Wasserschloss„, das auf einer Halbinsel zwischen zwei Fleeten liegt. Es war ursprünglich Unterkunft und Werkstatt für jene Hafenarbeiter, die die Wartung und Reparatur der hydraulischen Speicherwinden ausführten. Heute befindet sich hier das Teekontor mit Gastronomie.

Hamburg Speicherstadt   Hamburg Speicherstadt

Wie wir gesehen haben, lagern in vielen Speichern Orientteppiche. Einen steinernen Orientteppich hat der Steinbildhauer Frank Raendchen auf einer der Brücken in der Speicherstadt geschaffen.

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Gemeinsam mit der Speicherstadt wurde übrigens das benachbarte Kontorhausviertel in die Welterbeliste aufgenommen. Es steht für moderne Architektur und Städtebau und war Anfang des 20. Jahrhunderts das erste reine Büroviertel in Europa. Architektonisch bedeutsam ist das von Fritz Höger errichtete Chilehaus, das mit seiner spitz zulaufenden Form an einen Schiffsbug erinnert. 2.800 Fenster und 4,8 Millionen Backsteine wurden in dem Gebäude verbaut, das heute als Ikone des Klinkerexpressionismus gilt.

Das Kontorhausviertel liegt nur einen kurzen Spaziergang von der Speicherstadt entfernt und lohnt ebenfalls einen Besuch. Hier gibt es einige Cafés und Restaurants mehr für eine Pause vom Stadtbesuch.

 

Weitere Beiträge über unseren Städtetrip in die Hansestadt findest du hier:

Hamburg: Liebeserklärung an Elphi
Hamburg: Als die Sturmflut kam

 

 

2 Kommentare


  1. // Antworten

    Hach, ich liebe die Hansestadt, wenn’s nur nicht so häufig regnen würde (meist genau dann, wenn ich dort bin ;-)).

    LG
    Michael


    1. // Antworten

      Ach ja, das Wetter in Hamburg… Mir ist aufgefallen, dass dort viele eine sturmfeste Frisur haben – die braucht man wohl auch. 🙂
      Wie oft bist du denn da?
      LG Anja

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