Jahresrückblick: Das war mein 2019

Das zu Ende gehende Jahr war eines mit besonderen Jubiläen: Deutschland und die Welt haben unter anderem 70 Jahre BRD, 50 Jahre Mondlandung und 30 Jahre Mauerfall gefeiert. Für mich persönlich gab es 2019 zwar kein besonderes Jubiläum, dafür kann ich aber wieder auf zwölf ereignisreiche und kurzweilige Monate zurückblicken. Für uns war es ein gutes Jahr und dafür bin ich sehr dankbar. Hier ist mein Jahresrückblick 2019:

Ruhrgebiet ruhrkultur.guide

Januar: Zeit fürs Museum

Jedes Jahr aufs Neue finde ich den Januar wenig einladend: Es ist die längste Zeit des Tages dunkel und es ist überwiegend kalt. Außerdem fängt das Jahr doch gerade erst an, und es darf doch gerne auch gemütlich losgehen. Mein Januar 2019 war deshalb relativ ereignislos. Allerdings habe ich mein Vorhaben in die Tat umgesetzt, die trüben Tage der ersten Wochen auch für Museumsbesuche zu nutzen. Im Duisburger Museum DKM kam meine ruhrkultur.card zu ihrem ersten Einsatz.

Leider muss ich am Ende des Jahres zugeben, dass ich sie noch viel häufiger hätte nutzen sollen.

Und sonst? Versanken die Alpen fast im Schnee. Es war schon ungewöhnlich, welche Schneemassen Süddeutschland und Teile Österreichs zu bewältigen hatten. Auch im Ruhrgebiet fiel Schnee, der erste in diesem Winter.

Starlight Express

Februar: Am Broadway an der Ruhr

Zu Weihnachten hatte ich Musical-Karten verschenkt (mehr über alternative Geschenkideen …hier) und begleitete die Beschenkten natürlich gerne. So sah ich zum dritten Mal “Starlight Express“. Mehr als fast unglaubliche 30 Jahre ist das rasante Musical inzwischen in Bochum zu sehen. Die Show wurde kürzlich modernisiert: ein bisschen poppiger, ein bisschen witziger, ein bisschen emanzipierter. Im Wesentlichen ist sie aber noch genauso gut und immer wieder sehenswert für jedes Alter.

Ende Februar gab dann der Frühling sein erstes Gastspiel: Bei Temperaturen rund um 20 Grad öffneten die Straßencafés, es bildeten sich Schlangen an den Eisdielen, und manche Leute spazierten bereits im T-Shirt. Doch so sehr wir die Sonne und die Wärme genossen: Februar ist und bleibt ein Wintermonat.

Berge Skiurlaub

März: Carving statt Kamelle

Schnee satt hatten meine Tochter und ich dafür im Salzburger Land, wo wir die schulfreien Karnevalstage verbrachten. Da wir alle keine Jecken sind, war der Zeitpunkt für ein paar Tage Skifahren ideal: Anfang März liegt meist noch schön viel Schnee, die Tage sind schon länger und die Temperaturen angenehm. Wir freuten uns auch über die Gelegenheit, mal außerhalb der NRW-Schulferien verreisen zu können. Und nach drei Jahren Skipause wurde es auf jeden Fall Zeit für eine Rückkehr auf die Piste.

Während der Zeit in den Bergen sind mir ganz ungewollt viele Gedanken gekommen. Was die Berge mich gelehrt haben, ist …hier zusammengefasst.

Am zweiten März-Wochenende tobten in Deutschland die Stürme “Eberhardt” und “Franz”: Es gab Megastaus, viel Martinshorn, und der Bahnverkehr lag brach. Sehr viel Wind wehte mir auch am Monatsende entgegen, allerdings mit Absicht: Ich durfte Indoor-Skydiving ausprobieren!

Ostern zu Hause Duisburg

April: Ostern zu Hause

In Bezug aufs Wetter zeigte der April fast alle seine Facetten. Am Monatsanfang gab es Frost und Schneefall, das Osterwochenende war wunderbar sonnig und sommerlich warm. Traumhaft.

Wir waren zur Premiere von Jesus Christ Superstar eingeladen und haben nach langer Zeit mal wieder die Osterferien zu Hause verbracht. Richtig gut!

Mai: Revoir à Paris

Fast 20 Jahre war es her, dass ich in einer meiner Lieblingsstädte war. Oh la la! Meine Tochter wollte unbedingt mal zum Eiffelturm und wir hatten ein freies “Brückenwochenende”, also sind wir mit dem Thalys an die Seine gefahren.

Ich finde Paris immer noch so schön wie zuletzt. Was sich hier in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten verändert hat, habe ich …hier beschrieben. Klar ist jedenfalls: Bis zum nächsten Besuch vergeht nicht wieder so viel Zeit!

Juni: Sommer am See

Hallo Sommer! In der zweiten Junihälfte haben wir bei Temperaturen von knapp 40°C ganz schön geschwitzt. Im Büro, in der Stadt und im Garten war es kaum auszuhalten.

Wie gut, dass wir mit der Sechs-Seen-Platte in Duisburg ein tolles Naherholungsgebiet vor der Türe haben. Dort haben wir im Juni gleich zwei Nachmittage auf dem Wasser verbracht: beim Stand up Paddling. Hier war es auch während der “Hitzewoche” sehr erträglich.

Juli: Ferienbeginn in der Heimat

Die NRW-Sommerferien legten einen Traumstart hin: Sonne satt in den ersten beiden Wochen. Dass es mit bis zu 40°C tageweise rekordverdächtig und etwas grenzwertig war – egal!

Wir waren noch nicht verreist und mussten noch arbeiten. Trotzdem war Gelegenheit, den Sommer im Pott zu genießen und Neues zu entdecken, zum Beispiel das tolle Werksschwimmbad auf Zeche Zollverein (Foto). Ich habe dazu …hier auch ein paar Tipps zusammengetragen.

Notiz an mich selbst: mehr Zeit nehmen für Urlaub in der Heimat!

August: Urlaub in Portugal

Unseren diesjährigen Sommerurlaub haben wir erstmals in Portugal verbracht, genauer gesagt an der Küste von Lissabon (mehr darüber …hier).

Die zwei Wochen kamen uns vor wie drei, weil wir einerseits viel unternommen haben, gleichzeitig aber alles so entspannt war, dass wir uns sehr gut erholen konnten.

Portugal ist ein tolles Reiseland – warum waren wir nicht längst schon da???

September: Bei Herberts Heimspiel

Ein eingefleischter Fan von Herbert Grönemeyer bin ich nicht. Natürlich kenne ich viele Lieder, und ich singe gerne mit, wenn ich sie im Radio höre, doch eines seiner Alben besitze ich nicht.

Ich wollte aber immer mal zu einem Grönemeyer-Konzert in Bochum gehen. Nun ja, nach Bochum kam er 2019 nicht, dafür aber ins Gelsenkirchener Stadion Auf Schalke. Als ein Fast-Heimspiel. Da dachte ich mir: Wenn nicht jetzt,… Obwohl ich Massenveranstaltungen scheue, fuhr ich hin.

Es war ein großartiger Abend mit Tausenden fröhlicher Menschen, trotz fast ausverkauftem Stadion in familiärer Atmosphäre. Die WAZ schrieb: “Familientreffen mit Onkel Herbert”. Ja, das war es. Fast drei Stunden haben wir gemeinsam gefeiert – das war echt mehr als ein “Sekundenglück”.

Oktober: Kurzurlaub in Antwerpen

Als wir vor zwei Jahren auf dem Rückweg von der belgischen Küste einen kurzen Stopp in Antwerpen machten, war uns klar: Diese Stadt besuchen wir wieder!

In den Herbstferien war die Stadt der Diamanten unser Ziel für einen Kurzurlaub. Und alle kamen auf ihre Kosten: bei Sightseeing, Shopping und gutem Essen. Danke, lieber Wettergott, dass du auf unserer Seite warst!

November: In Vorweihnachtsstimmung

Der Duisburger Weihnachtsmarkt öffnete in diesem Jahr bereits am 14. November – als wohl erster im Land. Wir waren gleich am ersten Tag da – und viele andere auch. Der erste Kakao bzw. Eierpunsch nach elf Monaten Pause schmeckt doch immer noch am besten!

Vielleicht weißt du, dass ich den November eigentlich gar nicht mag. Deswegen habe ich #anjasfarbenteuer erfunden, um ein bisschen Farbe in den üblicherweise sehr tristen Monat zu bringen.

Dieses Jahr brauchte ich das gar nicht, weil ich einfach beschlossen hatte, dass der November gar nicht so schlimm ist und wir alle gesund bleiben würden. Hat geklappt! 🙂

Dezember: Zurück in der Wüste

Dafür startete leider der Dezember etwas unerfreulich: mit einer fiesen Atemwegsinfektion, die mich so richtig aus dem Rhythmus brachte.

Aber rechtzeitig zu den Weihnachtsferien waren wir zum Glück alle wieder gesund und munter und ready for take off!

Wir sind nach 2018 noch einmal zurückgekehrt in unsere Lieblingswüste (Eindrücke findest du auf @anja.in.arabien), um dort Weihnachten und Silvester zu feiern. Ein toller Abschluss eines tollen Jahres!

Ich wünsche dir alles Gute für 2020!

 

 

 

 

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