Mein Lieblingsplatz (4): Galleria

Wenn wir Bilder von Mailand sehen, dann meistens vom Dom und der Galleria. Die palastartige Galleria war es auch, die mich neugierig auf Mailand gemacht hat: Hauptsächlich ihretwegen sind wir 2014 zum ersten Mal hingeflogen. Seitdem gehört sie zu meinen Lieblingsplätzen. Und weil ich sie so schön finde, war ich im März noch einmal da – hoffentlich nicht zum letzten Mal!

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Die Galleria Vittorio Emanuele ist eine nach Viktor Emanuel II., dem Einiger und König Italiens, benannte überdachte Einkaufsgalerie aus dem 19. Jahrhundert. Die Eröffnung durch den König fand 1867 statt. Die Galerie liegt direkt neben dem Mailänder Dom an der Piazza del Duomo. Sie ist ein MUSS für jeden Mailand-Besucher.

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Die 1864 entworfenen Gebäude sind mit Stuck, Fresken und Marmor dekoriert. Die Passage besteht aus zwei sich kreuzenden Armen, die von einem tonnenförmigen Glasdach überspannt werden. Am Schnittpunkt der Galerien befindet sich ein achteckiger Platz mit 39 Metern Durchmesser.

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Touristen aus aller Welt besichtigen die luxuriöse Arkade, machen Fotos und Selfies (genau wie ich). Dort wo sich die zwei Passagenarme – der eine 200, der andere 100 Meter lang – kreuzen, liegt das berühmte, achteckige Ottagono. Es ist eines der bekanntesten Mailand-Motive und findet sich natürlich in vielen Reiseführern und auf fast allen Postkarten. Gekrönt wird der Platz in fast 50 Meter Höhe von einer beeindruckenden Glaskuppel.

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Für mich wie wohl für die meisten Besucher ist die Galleria mehr ein Ort zum Gucken und Staunen als zum Shoppen. Die Geschäfte hier, zum Beispiel Prada, Armani und Gucci, sind sehr elegant und hochpreisig. Ramsch und die typischen Souvenirstände findet man hier nicht. Das finde ich sehr angenehm.

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Sehr schön sind auch die Mosaiken auf dem Fußboden, die mir so richtig erst beim zweiten Hinsehen aufgefallen sind – es läuft ja auch immer jemand drüber… Sie bilden die Wappen von vier italienischen Städten nach.

Schade ist, dass es hier im schönsten Teil der Galleria keine öffentlichen Sitzmöglichkeiten gibt. Das hat wahrscheinlich gute Gründe: Viele würden es sich dann hier sicher stundenlang gemütlich machen und ein Stau wäre vorprogrammiert.

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Es gibt in der Galerie aber auch Restaurants bzw. Cafés für eine gemütliche Erfrischungs- und Guckpause. Ein Eis oder ein Cocktail gefällig? Für mich gehört das auf jeden Fall zu einem Besuch der schönen Galleria Vittorio Emanuele dazu, auch wenn es etwas teurer ist. An diesem tollen Ort bin ich ja schließlich leider nur selten.

 

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