Roermond: Tipps für einen Tagestrip

Neulich fragte mich eine Bekannte, wie oft ich ins Designer Outlet Roermond fahre. „Da war ich noch nie“, war meine Antwort und großes Erstaunen ihre Reaktion. Ich solle aber mal hinfahren, es lohne sich, meinte sie. Bei der Recherche stellte ich fest, dass gar nicht weit weg vom Shoppingcenter die „Binnenstad“ von Roermond liegt, die ebenfalls sehenswert sei. Da wir bei Unternehmungen immer gern zwei Sachen kombinieren und einiges auf unserer Einkaufsliste stand, ging es an einem Samstag Mitte Februar in die Kleinstadt an der deutsch-holländischen Grenze. Und was soll ich sagen: Für die ganze Familie war es ein richtig schöner Tag. Gut, dass wir der Empfehlung gefolgt sind!

Hier sind meine Tipps für einen Tagesausflug nach Roermond:

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Früh da sein

Von Duisburg aus dauert die Fahrt knapp eine Stunde. Die Geschäfte im Outlet Center öffnen um 9.00 Uhr. Ab 8.30 Uhr kann man im La Place frühstücken. Das Frühstück war gut, wenngleich die Auswahl am Büffet nicht besonders groß ist. Richtig lecker waren dafür der Cappuccino und der Kakao.

Nach dem Frühstück sind wir losgezogen. Bis etwa 11.30 Uhr war es angenehm leer. Es gab kein Gedränge und keine langen Schlangen an den Kassen. Für einen entspannten Bummel ist der frühe Vormittag sicher die beste Zeit.

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Schnäppchen machen

Das Outlet Center ist ausgesprochen gepflegt, nicht zu groß und sehr übersichtlich. Es ist wie eine kleine Stadt gestaltet, mit unterschiedlichen Fassaden und Architekturstilen. Überall gibt es einladende Sitzgelegenheiten. Mir hat das sehr gut gefallen. Im Angebot sind Premium- und „normale“ Marken (Prada, Gucci, Boss bzw. Tom Tailor, Levis, Superdry u.a.). Die meisten Artikel waren wirklich deutlich günstiger als im regulären Handel, die Auswahl sehr groß. Nirgendwo wirkte es ramschig. Wir haben fast alles von unserer Liste bekommen und richtig viel Geld gespart. Das freut natürlich vor allem die Schnäppchenjägerin in mir!

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In der Binnenstad essen

Als die Massen kamen, haben wir unsere Einkäufe ins Auto gebracht und sind in die Binnenstad gelaufen. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert und dauert maximal zehn Minuten. Gleich neben der mächtigen Kathedrale ist der Marktplatz. Samstags ist hier Wochenmarkt, entsprechend viel war los. Weil der Magen schon knurrte und die Füße etwas schmerzten, sind wir zum Essen in die kleine Brasserie „Baristas“ direkt am Marktplatz eingekehrt.

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Es gibt zwar im Outlet Center auch Restaurants, mehrere Imbisswagen und einen McDonald’s, aber authentischer und gemütlicher ist es – finde ich – in einem der vielen Cafés in der Stadt. Die meisten haben auch Tische im Freien.

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Durch die Binnenstad bummeln

Wer nach Roermond ins Outlet Center fährt, sollte auch ein bisschen Zeit für die Binnenstad einplanen. Roermond ist vielleicht nicht die schönste Stadt Hollands, einen Stadtbummel wert ist sie aber trotzdem – zum Beispiel entlang der Marktstraat und am Varkensmarkt. Außerdem finden sich auch hier interessante Geschäfte mit Waren, die es in Deutschland nicht gibt.

Einen schönen Ausblick auf die Rur und die Kathedrale hat man von der Maria-Theresia-Brug.

Vor der Rückfahrt sind wir – wie immer- auch im Supermarkt gewesen. Bei Jumbo in der Roersingelpassage haben wir uns mit Produkten versorgt, die zuhause üblicherweise nicht im Sortiment sind: Bosvruchtenhagel für das Meisje, Blanke Vla und Jupiler belgisch (!) Bier für die Ouders. Die Erinnerungen an Roermond bleiben damit noch ein bisschen erhalten. In diesem Sinne: Tot ziens!

 

 

 

 

2 Kommentare


  1. // Antworten

    Dort hat man schon gute Mögichkeit um gute Qualität zu erschwinglichen Preisen zu bekommen. Allerdings kann es dort auch ganz schnell sehr voll werden, dann macht das Einkaufen leider nicht mehr so viel Spass.


    1. // Antworten

      Hallo Katja,
      das stimmt. Ich verhalte mich deshalb gern antizyklisch: Entweder sehr früh oder spät da sein. So umgehe ich die Massen.
      Viele Grüße
      Anja

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