Selbstversuch (3): Ob ich das schaffe?

[Werbung] Es klingt zu verlockend: Umsonst in den Urlaub. Kein Wunder, dass ich beim Lesen eines Reisemagazins an dem gleichnamigen Buchtitel hängen geblieben bin. Schließlich mache ich gern Urlaub, bin allerdings leider kein Lottogewinner. Also habe ich den Ratgeber gründlich gelesen und wage nun den Selbstversuch: Ob ich es schaffe, wie es der Autor verspricht, umsonst in den Urlaub zu kommen?

Umsonst in den Urlaub

Was für eine schöne Vorstellung: in der Business Class zum Wunschreiseziel fliegen, im Luxushotel einchecken, womöglich noch in eine Suite upgegradet werden – und alles, ohne dafür zu bezahlen. Dass und wie es geht beschreibt der selbst ernannte “Upgrade-Guru” Ulf-Gunnar Switalski in seinem Buch “Umsonst in den Urlaub”. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in den Bonusprogrammen.

Sehr detailliert und anhand vieler konkreter Bespiele zeigt er auf, wie er es zum Teil trickreich schafft, maximale Prämienmeilen und -punkte zu sammeln. Da bekanntlich keine Fluggesellschaft und keine Hotelgruppe etwas verschenkt, geht das natürlich nur, wenn man Stammgast ist und die Kundenkarten heftig glühen lässt. Insofern ist es nicht so ganz “umsonst”: Durch viele Flug- und Hotelbuchungen hat man doch schon ziemlich viel Geld ausgegeben. Die Bonusprogramme sind eine Belohnung für die Treue und definitiv ein Buchungsanreiz für die Reisenden. Für die Anbieter, egal ob Fluggesellschaft oder Hotelgruppe, sind Prämien attraktiver als Rabatte – so können sie bei ihren Preisen bleiben und ihre Überkapazitäten reduzieren.

Flugzeug Fensterplatz

Vor diesem Hintergrund werden nach meiner Einschätzung am ehesten Vielreisende in den zuvor beschriebenen Genuss kommen – erst recht, wenn sie vorwiegend allein unterwegs und dazu noch ein bisschen flexibel sind. Auf mich trifft das alles nicht zu: Ich bin weder Vielfliegerin, noch Dauer-Geschäftsreisende. Alleinreisende bin ich (zum Glück) auch nicht, deshalb allerdings auch nicht so flexibel. Das sind keine guten Voraussetzungen, um dem Autor nachzueifern, der zum Beispiel vor einigen Jahren seine Bonuspunkte dafür genutzt hat, um mit der Concorde nach New York zu fliegen und dort im Waldorf Astoria zu nächtigen. Nicht schlecht, oder?!

Umsonst in den Urlaub Selbstversuch

In einem früheren Job bin ich häufig geflogen und habe viele Prämienmeilen gesammelt. Dreimal konnte ich sie für Wunschflüge nach München, Budapest und Paris einlösen – immerhin für mich UND meinen Mann. Das war schon schick … und deswegen bin ich von der Idee angefixt, es noch einmal zu versuchen. Vielleicht gelingt es mir, auch einmal in der Business Class zu fliegen?! Das wäre toll…

Also habe ich als erstes mein eingestaubtes Miles & More Profil reaktiviert. Zwei Flüge sind schon drauf: die nach London im Februar und nach Berlin im März. Es werden noch welche dazukommen, soviel darf ich bereits verraten. 🙂

Nach der Lektüre des Buches weiß ich, dass ich dem Meilenkonto auch gesammelte Payback-Punkte gutschreiben lassen kann. Schon seit Jahren bin ich ausgefuchster Punktejäger. Bisher habe ich sie allerdings immer in Wertschecks umgewandelt und beim nächsten Einkauf verrechnen lassen. Zukünftig will ich noch punkteeffektiver sein (da geht noch mehr) und alles in Meilen umwandeln.

Flugzeug Fensterblick

Hier ist also mein dritter Selbstversuch: Meilen sammeln für einen attraktiven Prämienflug. Ich werde allerdings mein Konsumverhalten nicht ändern oder sinnlose Käufe tätigen, nur um möglichst viele Punkte zu bekommen. Einige der Tipps des Upgrade-Gurus klingen aber sehr plausibel und gut umsetzbar. Das will ich versuchen.

Mein Experiment ist Anfang April 2018 gestartet. Mindestens eineinhalb bis zwei Jahre werde ich wohl brauchen, bis ich einen Meilenstand erreicht habe, ab dem es interessant wird. Mal sehen, wohin die Reise mich führt. Ich werde hier natürlich darüber berichten!

Hinweis:
Für mein Experiment hat mir der Verlag ein unentgeltliches Rezensionsexemplar von “Umsonst in den Urlaub” von Ulf-Gunnar Switalski zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ich habe den Beitrag deshalb mit [Werbung] gekennzeichnet. Einfluss auf meine Meinung hat dies jedoch nicht.

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