Herten: Fachwerkcharme im Ruhrgebiet

Ein charmantes Fachwerkdorf würde mitten im Ruhrgebiet wohl kaum jemand vermuten. Gibt es aber: in Herten-Westerholt. Das „alte Dorf“ mit seinen etwa 60 Fachwerkhäusern aus dem frühen 17. Jahrhundert bildet mit der alten Pfarrkirche, dem Stadttor und der Burganlage eine historische Altstadt, die auch das „westfälische Rothenburg“ genannt wird. Hier zeige ich die schönsten Fotos unseres Spaziergangs am Pfingstsonntag.

IMG_3592   IMG_3586

IMG_3597   IMG_3599

Das alte Dorf Westerholt ist ein Idyll im Ruhrgebiet, in dem die Zeit ein bisschen still zu stehen scheint.

IMG_3596   IMG_3593

IMG_3594   IMG_3589

Alle Häuser sind sehr gepflegt, üppig bepflanzt und wirkten bei unserem Besuch wie frisch gestrichen.

IMG_3601   IMG_3600

Die Gemeinde Westerholt bildete von 1911 bis 1934 ein eigenes Amt im Kreis Recklinghausen. 1939 erhielt die es die Bezeichnung „Stadt“. Durch das Ruhrgebiet-Gesetz von 1975 verlor Westerholt die Selbständigkeit und gehört seither als Stadtteil zu Herten.

IMG_3606   IMG_3608

IMG_3611   IMG_3607

Direkt neben dem alten Dorf liegt das Wasserschloss Westerholt. Die von Gräften umschlossene Anlage war Stammsitz des Grafengeschlechts derer von Westerholt, das bereits 1193 erstmals urkundlich genannt wurde. Nach zahlreichen Um- und Neubauten  präsentiert es sich dem Besucher heute als ein im Stil des Klassizismus errichtetes Schloss des 19. Jahrhunderts. Im Herrenhaus ist heute ein Hotel, in den Nebengebäuden ein Café-Restaurant. Beides scheint bei Hochzeitsgesellschaften beliebt zu sein. Gegenüber des Schlosses befindet sich ein Golfplatz.

IMG_3616   IMG_3619

Nachdem wir an den Schlossgewässern noch einen Graureiher in Aktion beobachtet hatten, konnten wir reich an Eindrücken unsere Heimfahrt nach Duisburg antreten.

 

Was man in und um Herten sonst noch so machen kann, habe ich …hier beschrieben.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *